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Prüfung von Anschlagmitteln nach DGUV-R 100-500

Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel werden bei jedem Einsatz erheblichen Belastungen in zum Teil widrigen Umgebungen ausgesetzt. Damit die Sicherheit, vor allem von Mitarbeitern, nicht gefährdet ist, sind Betreiber solcher Arbeitsmittel verpflichtet, sie in regelmäßigen Abständen – i.d.R. jährlich – von befähigten Personen oder Sachkundigen prüfen zu lassen.

Die SNI-Nord GmbH führt die wiederkehrende Prüfung von Anschlagmitteln und Lastaufnahmemitteln nach DGUV-R 100-500 (ehemals UVV) fachgerecht und kompetent durch – herstellerunabhängig und deutschlandweit!

Unsere sachkundigen Mitarbeiter prüfen und beraten als befähigte Personen nach BetrSichV §2 (6) und dem ArbschG §7 bei Ihnen vor Ort und tragen so zur Sicherheit im Unternehmen bei. Da die Prüfung im Abstand von einem Jahr regelmäßig wiederholt werden muss, sind wir Ihnen ein fester und zuverlässiger Partner für den Prüfservice sowie bei der Instandsetzung.

Wer darf prüfen & was wird geprüft?

Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel dürfen nur von befähigten Personen geprüft werden, die eine Sachkunde-Prüfung nach BetrSichV §2 (6) und dem ArbschG §7 abgelegt haben. Unsere Mitarbeiter haben diese Befähigung durch die Teilnahme an Seminaren erhalten und sind in puncto physikalische Grundbegriffe und rechtliche Grundlagen bestens geschult. Als befähigte Personen zur Prüfung von Anschlagmitteln wissen sie um ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten sowie um alles Erforderliche rund um die Instandhaltung und Lagerung von Anschlagmitteln.

Als Sachkundige unterziehen die Prüftechniker von SNI-Nord GmbH Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel einer Sicht- und Funktionsprüfung nach gültigen Vorschriften und Normen, bei der auf Mängel geprüft wird.

Als Anschlagmittel prüfen wir dabei u.a.:

  • Seile & Ketten
  • Hebebänder, Hebegurtschlingen & Rundschlingen
  • lösbare Verbindungsteile wie Schäkel & Wirbel

Als Lastaufnahmemittel prüfen wir dabei u.a.:

  • Teleskopgabeln
  • Haken- & Hebegeschirre
  • Traversen
  • Klemmen & Greifer
  • Fassheber

Die regelmäßige Prüfung und Wartung von Anschlagmitteln verringert Ausfallzeiten der Geräte und erhöht ihre Standzeiten. Mängel am Prüfling, darunter Beschädigungen wie Knicke, Brüche und Quetschungen, Verschleiß, Korrosion und Lockerungen, lassen sich durch die Prüfung feststellen. Werden Mängel festgestellt, beseitigen unsere Mitarbeiter diese oder unterstützen sie bei der umgehenden Beseitigung. Notwendige Reparaturen oder Instandsetzungen lassen sich in Verbindung mit der wiederkehrenden Prüfung schnell und kostengünstig durchführen. Und sollte es zu einem Schadensfall gekommen sein, der eine erneute Prüfung vorschreibt, führen unsere sachkundigen Prüfer diese schnellstmöglich bei Ihnen durch, damit Sie schnell wieder auf der sicheren Seite sind.

Die Prüfergebnisse und eventuell festgestellte Mängel werden selbstverständlich dokumentiert. Ein Eintrag im Prüfbuch und ein separates Prüfprotokoll bescheinigen die Prüfung, Ergebnisse und Beurteilung, ob dem weiteren Betrieb des Anschlagmittels oder Lastaufnahmemittels Bedenken entgegenstehen. Wird ein mängelfreies Prüfergebnis bescheinigt, stellen unsere Mitarbeiter die Prüfplakette aus, auf der auch der nächste fällige Prüftermin angegeben ist.

Anschlagmittel Ablegereife

Da Anschlagmittel kein Ablaufdatum haben, dürfen sie solange verwendet werden, bis bestimmte Verschleißgrenzen erreicht werden. Diese Grenzen sind geregelt in der DIN EN 121952-4. Haben Anschlagmittel diese überschritten und die sogenannte Ablegereife erreicht, dürfen sie nicht mehr verwendet werden.

Zurrdrahtseile müssen abgelegt werden bei:

  • mehr als 10 % Verschleiß durch Abrieb der Dicke
  • Beschädigung der Pressklemme
  • starkem Drahtbruch
  • starker Rostbildung
  • Knicken oder Quetschungen

Zurrketten müssen abgelegt werden bei:

  • mehr als 10 % Verschleiß durch Abrieb der Dicke eines Kettengliedes
  • mindestens 5 % Dehnung eines Kettengliedes

Spanngurte müssen abgelegt werden bei:

  • Garnbrüchen oder Einschnitten von über 10 %
  • Schäden an den Nähten
  • Verformungen oder Schäden durch Einwirkungen von Chemikalien
  • fehlendem oder unleserlichem Kennzeichnungsetikett

Ratschen müssen abgelegt werden bei

  • Brüchen
  • Verformungen
  • Rissen
  • starker Korrosion

Schäkel müssen abgelegt werden bei

  • deformierter Struktur
  • beschädigter Oberfläche

Rundschlingen müssen abgelegt werden bei

  • Verformung durch Wärmefluss
  • Einwirkungen aggressiver Stoffe auf die Polyester-Rundschlingen
  • Mängeln an der Ummantelung
  • fehlendem oder unleserlichem Kennzeichnungsetikett

Hebebänder müssen abgelegt werden bei:

  • Beschädigungen tragender Nähte
  • Verformung durch Wärmefluss
  • Beschädigungen der Bänder durch aggressive Stoffe
  • Garnbrüchen oder Einschnitten von über 10 % des Querschnittes
  • fehlendem oder unleserlichem Kennzeichnungsetikett

Prüfung von Hebebändern und Rundschlingen aus Chemiefasern

Anschlagmittel wie Hebebänder und Rundschlingen aus Chemiefasern müssen beim Gebrauch permanent auf offensichtliche Mängel geprüft werden. Die Kontrolle durch eine befähigte Person zur Prüfung von Anschlagmitteln ist dennoch jährlich fällig. Werden sicherheitsrelevante Mängel bei der Hebebänder- und Rundschlingen-Prüfung festgestellt, dürfen die Chemiefaserbänder nicht weiter benutzt werden und müssen ausgetauscht werden.

Prüfung von Hebebändern mit aufvulkanisierter Umhüllung

Hebebänder mit aufvulkanisierter Umhüllung müssen als Anschlagmittel mindestens alle drei Jahre einer besonderen Prüfung unterzogen werden, bei der sie auf Drahtbrüche oder Korrosion überprüft werden.

Prüfung von Rundstahlketten

Rundstahlketten müssen als Anschlagmittel spätestens nach drei Jahren einer besonderen Prüfung unterzogen werden, bei der die Rissfreiheit überprüft wird.

Unsere sachkundigen Mitarbeiter übernehmen auch bei Ihnen die Prüfung von Anschlagmitteln und Lastaufnahmemitteln. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin!

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