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Prüfung von Steigleitern & Steigeisengängen

Wir bieten Ihnen einen sachkundigen UVV Prüfservice für Steigleitern und Steigeisengänge. Anders als herkömmliche Leitern und Tritte sind diese „Arbeitsmittel“ ortsfest, also weder tragbar noch fahrbar. Die Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten (BGI 694) besagt, dass ortsfeste Steigleitern Teil von baulichen Anlagen und somit keine Arbeitsmittel im Sinne der BetrSichV sind. Dennoch müssen auch sie regelmäßig auf ihre ordnungsgemäße Funktion überprüft und, falls erforderlich, instandgesetzt  werden.

Art, Umfang und Fristen der wiederkehrenden Überprüfung richten sich nach dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung. Dabei sind aktuelle Vorschriften zu beachten – u. a. die ASR A1.8 sowie die DGUV-Information 208-032 (vormals BGI 5189). Empfohlen wird eine jährliche Überprüfung, doch die Frist kann in bestimmten Umgebungen verkürzt oder verlängert werden. Wir von SNI-Nord übernehmen die Prüfung für sie, egal in welchen Abständen sie durchgeführt werden muss!

Sachkundige sicherheitstechnische Prüfung

Geprüft werden dürfen Steigleitern und Steigeisengänge nur von Sachkundigen, die aufgrund einer fachlichen Ausbildung und Erfahrung über ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet verfügen. Sie müssen mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik soweit vertraut sein, dass sie den arbeitssicheren Zustand von Steigleitern und Steigeisengängen beurteilen können.

Unsere Mitarbeiter erfüllen die in der BetrSichV genannten Anforderungen an befähigte Personen und unterziehen als Sachkundige Steigleitern und Steigeisengängen die erforderliche sicherheitstechnische UVV-Prüfung. Mit unserem deutschlandweiten Prüfservice setzen wir die Sicherheitsprüfung für Sie um, damit Sie Ihrer Prüf- und Dokumentationspflicht nachkommen und die Sicherheit zu jeder Zeit gewährleistet ist. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin!

Rechtsnormen

Abhängig vom Verwendungszweck fallen Steigleitern in den Geltungsbereich verschiedener nationaler und europäischer Rechtsnormen. Steigleitern, die an Gebäuden beispielsweise zu Wartungszwecken oder als Notleiteranlagen im Rettungsweg der Feuerwehren verwendet werden, gehören zu den baulichen Einrichtungen. Damit unterliegen sie dem Bauordnungsrecht der Bundesländer, nicht jedoch der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) des Bundes ergänzt das Bauordnungsrecht der Länder, sobald Steigleitern an baulichen Einrichtungen in oder an Arbeitsstätten auch durch Versicherte benutzt werden. Werden sie in Arbeitsstätten im Verlauf des zweiten Fluchtweges eingesetzt, sind auch die Anforderungen der ASR A2.3 (Fluchtwege, Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan) zu beachten. Steigleitern als Zugänge zu maschinellen Anlagen unterliegen zwar der BetrSichV, jedoch nicht der ArbStättV.

Betriebsanweisung und Unterweisung

In Betriebsbereichen mit besonderen Gefährdungen, wie z. B. auf Antennentragwerken im Betrieb oder im Mündungsbereich von Schornsteinen, und zur Rettung von Personen müssen Betriebsanweisungen erstellt werden, die das sichere Verhalten regeln. Die hier tätigen Personen müssen in der Benutzung von Steigleitern und der Persönlichen Schutzausrüstung unterwiesen sein. Hierzu gehören:

  • Schuhe, Handschuhe (je nach Sprossenprofilierung) und Helm
  • Transport von Gegenständen (Hilfsmittel, Gewicht, Abmessungen)
  • Steigschutzeinrichtungen (PSAgA)

Auch die Unterweisung zur Rettung von Personen ist erforderlich.

Sämtliche Unterweisungen sind regelmäßig, mindestens jedoch einmal jährlich durchzuführen und zu dokumentieren. Im Zuge der Unterweisung müssen Mitarbeiter in der Benutzung der Steigschutzeinrichtung und der Rettungsausrüstung unter Einbindung praktischer Übungen geschult sein. Der Unternehmer muss sich davon überzeugen, dass seine Mitarbeiter die zur Verfügung gestellten PSA entsprechend der Betriebsanweisung und Unterweisung verwenden.